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Im ersten Jahrhundert nach Christi Geburt
nahmen die Römer kampflos von dem heutigen Altbayern Besitz. Im römischen
Dorf "Isinisca", dem heutigen Kleinhelfendorf, stieß eine
Konsularstraße von Regensburg auf die große Heerstraße
Salzburg-Augsburg, die
"via Teberia". Ausgrabungen bei der Gemeinde Oberseeon am Steinsee
belegen ein römisches Gebäude, das wohl an die Konsularstraße
angebunden war. |
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Doch erst mit dem Verfall der Römerherrschaft
Ende des 5. Jahrhunderts und der folgenden Einwanderung der Bajuwaren beginnt
die bayerische Geschichte. Anno 790 erwähnt das Freisinger Historienbuch
hier am Ort eine "Kirche zu Ehren der Gottesmutter gebaut." Die
Traditionen des Hochstiftes Freising berichten von einer Schenkung der Eheleute
Isanperth und Oatila an den Bischofssitz in Freising. 806 erfolgt durch
Bischof Atto die urkundliche Bestätigung der Schenkung mit der offiziellen
Nennung des Ortes "Phrumari" |
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Auf wirtschaftlichem Gebiet ist der "Saliterer
zu Pframming" erwähnenswert. Dieser Mann, vom Kurfürsten
eingesetzt, hatte das Recht, vor allem in den Ställen nach Salpeter
zur Schießpulverherstellung zu suchen. Der Bezirk des hiesigen Saliters
Georg Westermaier umfaßte 1811 ein Drittel des Gerichtes Schwaben.
So lieferte er in einem Jahr 500 kg Salpeter an das Zeugenamt in München. |
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